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FIDLEG Kundeninformation (English version below)

 

Gestützt auf die gesetzlichen Vorgaben aus Art. 8ff. des Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG) wird nachfolgend einen Überblick über die Quantamental AG (nachfolgend das «Finanzinstitut») sowie deren Dienstleistungen gegeben.

 

A.     Information über das Unternehmen

Adresse

Strasse: Riburgstrasse 5

PLZ / Ort: 4058 Basel                                                                                                                       

Telefon: 0796707416

E-Mail: david.loeliger@quantamental.ch

Webseite: www.quantamental.ch

Das Finanzinstitut wurde 2019 gegründet.

 

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Aufsichtsbehörde und Prüfgesellschaft

Gegenwärtig (2025) wird das Finanzinstitut von der FINcontrol Suisse AG beaufsichtigt. Mit dem neuen Finanzinstitutsgesetz (FINIG) benötigen künftig alle Finanzinstitute für die Ausübung ihrer gewerbsmässigen Tätigkeit als Vermögensverwalter nach Art. 17 FINIG eine Bewilligung der FINMA. Die Frist für die Einreichung des Gesuchs ist Ende 2022 abgelaufen. Das Finanzinstitut hat das Gesuch bei der zuständigen Aufsichtsorganisation per 09.2024 eingereicht. Der zukünftige Bewilligungsstatus kann auf der FINMA Homepage eingesehen werden. 

Das Finanzinstitut wird durch die Prüfgesellschaft FINcontrol Suisse AG aufsichtsrechtlich geprüft. Die Anschrift der Aufsichtsorganisation FINcontrol Suisse AG und der Prüfgesellschaft  CAPREV Wirtschaftsprüfung und -beratung AG  finden sich nachfolgend.

 

Firmenname Aufsichtsorganisation: FINcontrol Suisse AG

Adresse: General-Guisan-Strasse 6

Postleitzahl / Ort: 6300 Zug

Telefon: 0417673600

E-Mail: info@fincontrol.ch

Webseite: www.fincontrol.ch

 

Firmenname Prüfgesellschaft: CAPREV  Wirtschaftsprüfung und -beratung AG

Adresse: Industriestrasse 47

Postleitzahl / Ort: 6300 Zug

Telefon: 0417619245

E-Mail: info@caprev.ch

Webseite: www.caprev.ch

 

Ombudsstelle

Das Finanzinstitut ist der unabhängigen und vom Eidgenössischen Finanzdepartement anerkannten Ombudsstelle FINOS Finanzombudsstelle Schweiz angeschlossen. Streitigkeiten über Rechtsansprüche zwischen Kunden und dem Finanzinstitut sollen nach Möglichkeit im Rahmen eines Vermittlungsverfahrens durch die Ombudsstelle erledigt werden. Nachfolgend findet sich die Anschrift der Ombudsstelle.

 

Name Ombudsmann: FINOS Finanzombudsstelle Schweiz

Adresse: Talstrasse 20

PLZ / Ort: 8001 Zürich

Telefon: 0445520800

E-Mail: info@finos.ch

Webseite: www.finos.ch

 

B.       Informationen über die angebotenen Finanzdienstleistungen

Das Finanzinstitut erbringt für seine Kundinnen und Kunden Vermögensverwaltungsdienstleistungen, portfoliobezogene und transaktionsbezogene Anlageberatungsdienstleistungen sowie Execution Only (Ausführungsgeschäft). 

 

Bei einem Anlageberatungsmandat mit dem Finanzinstitut wird den Kundinnen und Kunden eine persönliche Empfehlung, die sich auf einzelne Finanzinstrumente bezieht, abgegeben. Die Entscheidung zum Kauf oder Verkauf verbleibt letztlich immer beim Kunden.

 

Das Finanzinstitut garantiert weder eine Rendite noch einen Erfolg im Rahmen der Anlagetätigkeit. Die Anlagetätigkeit kann daher zu einer Wertsteigerung aber auch zu einem Wertverlust führen.

 

Das Finanzinstitut verfügt über alle erforderlichen Genehmigungen zur Erbringung der oben beschriebenen Dienstleistungen.

 

 

C.       Kundensegmentierung

Finanzdienstleister müssen ihre Kundinnen und Kunden einem gesetzlich vorgegebenen Kundensegment zuordnen und den entsprechenden Verhaltenspflichten nachkommen. Das Finanzdienstleistungsgesetz sieht die Segmente «Privatkunden», «professionelle Kunden» und «institutionelle Kunden» vor. Für jeden Kunden wird im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Finanzinstitut eine Kundenklassifikation festgelegt. Unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen kann der Kunde ein durch ein sog. Opting-in oder Opting-out die Kundenklassifikation ändern. 

 

 

D.       Information über Risiken und Kosten

Allgemeine Risiken im Handel mit Finanzinstrumenten

Die Anlageberatungs- und Vermögensverwaltungsdienstleistungen bringen finanzielle Risiken mit sich. Das Finanzinstitut händigt allen Kundinnen und Kunden vor Vertragsabschluss die Broschüre «Risiken im Handel mit Finanzinstrumenten» aus. Diese kann zudem auf www.swissbanking.ch eingesehen werden.

 

Bei allfälligen und weiterführenden Fragen können sich die Kunden des Finanzinstituts jederzeit an ihren Kundenberater richten.

 

Risiken im Zusammenhang mit der angebotenen Dienstleistung

Für eine Darstellung der verschiedenen Risiken, die sich aus der Anlagestrategie für das Kundenvermögen ergeben können, wird auf die entsprechenden Anlageberatungs- bzw. Vermögensverwaltungsverträge verwiesen.

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Soweit ungewöhnliche Risikokonzentrationen innerhalb des Kundenportfolios nicht ausgeschlossen werden können, werden dem Kunden Art und Umfang solcher Konzentrationsrisiken offengelegt. Indikatoren für solche ungewöhnlichen Risikokonzentrationen sind:

  • eine Konzentration von 10% oder mehr in einzelnen Wertpapieren;

  • eine Konzentration von 20% oder mehr in einzelnen Emittenten.

 

Ausgenommen sind Konzentrationen aus kollektiven Kapitalanlagen, die aufsichtsrechtlichen Risikostreuungsregeln unterliegen, wie z.B. bei UCITS-Fonds und Schweizer Wertpapierfonds.

 

Kosteninformation

Für die erbrachten Dienstleistungen wird ein Honorar verrechnet, das normalerweise auf den verwalteten Vermögensverwerten und / oder auf einer Erfolgsbasis berechnet wird. Für detailliertere Informationen wird auf die entsprechenden Anlageberatungs- bzw. Vermögensverwaltungsverträge verwiesen.

 

Ist es nicht möglich, die tatsächliche Höhe von Vergütungen oder Leistungen Dritter vor Erbringung der Finanzdienstleistung oder vor Vertragsabschluss zu bestimmen, so informiert das Finanzinstitut den Kunden über die Bandbreite der jeweiligen Vergütungen, unter Berücksichtigung der verschiedenen Anlageklassen und Finanzinstrumente. 

 

Im Falle von Vermögensverwaltung und der portfoliobasierter Anlageberatung wird dem Kunden, wenn die genaue Höhe von Vergütungen Dritter nicht im Voraus bestimmt werden kann, die Spanne der erwarteten Vergütung im Verhältnis zum Portfoliowert und zur vereinbarten Anlagestrategie mitgeteilt.

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E.       Information über Bindungen an Dritte

Im Zusammenhang mit den vom Finanzinstitut angebotenen Finanzdienstleistungen können wirtschaftliche Bindungen an Dritte bestehen. Die Entgegennahme von Zahlungen Dritter sowie deren Behandlung werden in den Anlageberatungs- bzw. Vermögensverwaltungsverträgen jeweils detailliert und umfassend geregelt.

 

F.       Informationen über das berücksichtigte Marktangebot

Das Finanzinstitut verfolgt grundsätzlich einen «Open Universe Approach» und versucht bei der Selektion von Finanzinstrumenten die bestmögliche Wahl für den Kunden zu treffen. Die eigenen kollektiven Kapitalanlagen des Finanzinstituts können – wo sinnvoll – in den Vermögensverwaltungsmandaten eingesetzt oder im Rahmen einer Anlageberatung empfohlen werden.

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Wenn das Finanzinstitut in ihrem Marktangebot sowohl eigene als auch fremde Finanzinstrumente berücksichtigt, ergreift sie geeignete organisatorische Massnahmen, wie z.B. die Implementierung eines Verfahrens zur Auswahl von Finanzinstrumenten auf der Grundlage von objektiven, branchenüblichen Kriterien. Kann eine Benachteiligung von Kunden nicht ausgeschlossen werden, legt dies das Finanzinstitut seinen Kunden offen.

 

G.       Angemessenheit und Eignung

Angemessenheitsprüfung bei transaktionsbezogener Anlageberatung

Bei der transaktionsbezogener Anlageberatung erbringt das Finanzinstitut Anlageberatung für einzelne Transaktionen, ohne dafür das gesamte Kundenportfolio zu berücksichtigen.

 

In diesem Fall müssen vom Finanzinstitut die Kenntnisse und Erfahrungen des Kunden vor der Empfehlung von Finanzinstrumenten erhoben werden. Zudem muss vor Empfehlung von Finanzinstrumenten geprüft werden, ob diese für den Kunden angemessen sind.

 

Die Gesellschaft muss sich insbesondere über die Kenntnisse und Erfahrungen des Kunden in Bezug auf jede relevante Anlagekategorie, die in der Finanzdienstleistung verwendet wird, vergewissern.

 

Eignungsprüfung bei portfoliobezogener Anlageberatung und Vermögensverwaltung

Bei der portfoliobezogenen Anlageberatung erbringt das Finanzinstitut Anlageberatung unter Berücksichtigung des Kundenportfolios. Bei der Vermögensverwaltung muss das Finanzinstitut ebenfalls die Gesamtheit des von ihm verwalteten Kundenportfolios berücksichtigen. Im Gegensatz zur Anlageberatung fällt es auch den Anlageentscheid selbst.

 

In diesen beiden Fällen müssen vom Finanzinstitut die finanziellen Verhältnisse und Anlageziele sowie die Kenntnisse und Erfahrungen der Kunden erhoben werden. Dabei beziehen sich die Kenntnisse und Erfahrungen auf die Finanzdienstleistung und nicht auf die einzelnen Transaktionen.

 

Die vom Finanzinstitut gesammelten Informationen über Kenntnisse und Erfahrungen der Kunden müssen der Anlagestrategie Rechnung tragen, und die Granularität der Erhebung muss der Komplexität, dem Risikoprofil der Anlage und der Anlagestrategie angepasst sein. Das Finanzinstitut muss sich insbesondere über die Kenntnisse und Erfahrungen der Kunden in Bezug auf jede relevante Anlagekategorie, die in der Finanzdienstleistung verwendet wird, vergewissern.

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FIDLEG Customer Information

 

Based on the legal requirements of Art. 8ff. of the Financial Services Act (FIDLEG), the following provides an overview of Quantamental AG (hereinafter referred to as the “Financial Institution”) and its services.

 

A. Information About the Company

Address

Street: Riburgstrasse 5

Postal Code / City: 4058 Basel

Phone: 0796707416

Email: david.loeliger@quantamental.ch

Website: www.quantamental.ch

The Financial Institution was founded in 2019.

 

Regulatory Authority and Auditing Firm

As of 2025, the Financial Institution is supervised by FINcontrol Suisse AG. Under the new Financial Institutions Act (FINIG), all financial institutions engaged in asset management as a commercial activity require authorization from FINMA pursuant to Art. 17 FINIG. The deadline for submitting the application expired at the end of 2022. The Financial Institution submitted its application to the relevant supervisory organization in September 2024. The future authorization status can be viewed on the FINMA website.

 

The Financial Institution is audited for regulatory compliance by FINcontrol Suisse AG. The contact details of the supervisory organization FINcontrol Suisse AG and the auditing firm CAPREV Wirtschaftsprüfung und -beratung AG are listed below:

 

Supervisory Organization: FINcontrol Suisse AG

Address: General-Guisan-Strasse 6

Postal Code / City: 6300 Zug

Phone: 0417673600

Email: info@fincontrol.ch

Website: www.fincontrol.ch

 

Auditing Firm: CAPREV Wirtschaftsprüfung und -beratung AG

Address: Industriestrasse 47

Postal Code / City: 6300 Zug

Phone: 0417619245

Email: info@caprev.ch

Website: www.caprev.ch

 

Ombudsman Office

The Financial Institution is affiliated with FINOS Finanzombudsstelle Schweiz, an independent ombudsman office recognized by the Swiss Federal Department of Finance. Disputes concerning legal claims between clients and the Financial Institution should be resolved through mediation by the ombudsman office whenever possible. The contact details of the ombudsman office are as follows:

 

Ombudsman: FINOS Finanzombudsstelle Schweiz

Address: Talstrasse 20

Postal Code / City: 8001 Zurich

Phone: 0445520800

Email: info@finos.ch

Website: www.finos.ch

 

B. Information About the Financial Services Offered

The Financial Institution provides the following services to its clients:

    •    Asset management services

    •    Portfolio-related and transaction-based investment advisory services

    •    Execution Only (order execution services)

 

For an investment advisory mandate with the Financial Institution, clients receive personalized recommendations on specific financial instruments. However, the final decision to buy or sell always remains with the client.

 

The Financial Institution does not guarantee any returns or success in investment activities. Investments can lead to an increase in value but also to a loss of value.

 

The Financial Institution holds all necessary authorizations to provide the above-mentioned services.

 

C. Client Segmentation

Financial service providers are required by law to categorize their clients into specific segments and adhere to the corresponding conduct obligations. The Financial Services Act defines the following client segments:

    •    Retail clients

    •    Professional clients

    •    Institutional clients

 

For each client, a classification is determined as part of their collaboration with the Financial Institution. Under certain conditions, clients can change their classification through an opting-in or opting-out procedure.

 

D. Information About Risks and Costs

General Risks in Trading Financial Instruments

Investment advisory and asset management services involve financial risks. Before entering into a contract, the Financial Institution provides all clients with the brochure “Risks in Trading Financial Instruments.” This brochure is also available at www.swissbanking.ch.

 

For any further questions, clients may contact their advisor at the Financial Institution at any time.

 

Risks Associated with the Offered Services

For details on the various risks arising from an investment strategy, reference is made to the respective investment advisory or asset management agreements.

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Where unusual risk concentrations within the client’s portfolio cannot be ruled out, the nature and extent of such concentration risks will be disclosed to the client.
Indicators of such unusual risk concentrations include:

  • a concentration of 10% or more in individual securities;

  • a concentration of 20% or more in individual issuers.

Concentrations resulting from collective investment schemes that are subject to regulatory risk diversification rules, such as UCITS funds and Swiss securities funds, are excluded.

 

Cost Information

For the services provided, a fee is charged, which is normally calculated based on the managed assets and/or on a performance basis.

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For more detailed information, please refer to the respective investment advisory or asset management agreements.

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If it is not possible to determine the actual amount of compensation or benefits from third parties before providing the financial service or before concluding the contract, the financial institution shall inform the client of the range of possible compensations, taking into account the various asset classes and financial instruments.

In the case of portfolio management and portfolio-based investment advice, if the exact amount of third-party compensation cannot be determined in advance, the range of expected compensation will be disclosed to the client in relation to the portfolio value and the agreed investment strategy.

 

E. Information About Ties to Third Parties

In connection with the financial services offered by the Financial Institution, there may be economic ties to third parties. The receipt of third-party payments and their handling are comprehensively regulated in the investment advisory or asset management agreements.

 

F. Information About the Market Offering Considered

The Financial Institution follows an “Open Universe Approach”, aiming to select the best possible financial instruments for clients. The institution’s own collective investment schemes may be used in asset management mandates or recommended as part of investment advisory services when deemed appropriate.

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If the financial institution takes into account both its own and third-party financial instruments in its product offering, it shall take appropriate organizational measures, such as implementing a selection process for financial instruments based on objective and industry-standard criteria.
If a disadvantage to clients cannot be ruled out, the financial institution shall disclose this to its clients.

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G. Appropriateness and Suitability

Appropriateness test for transaction-based investment advice

In transaction-based investment advice, the financial institution provides investment advice for individual transactions without considering the client’s entire portfolio.

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In such cases, the financial institution must obtain information about the client’s knowledge and experience before recommending financial instruments. In addition, it must assess whether the recommended financial instruments are appropriate for the client.

 

The institution must in particular ensure that it has verified the client’s knowledge and experience regarding each relevant category of investment used in the financial service.

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Suitability test for portfolio-based investment advice and asset management

In portfolio-based investment advice, the financial institution provides investment advice taking into account the client’s entire portfolio.


In asset management, the financial institution must likewise consider the entirety of the client’s managed portfolio — and, unlike in investment advice, it makes the investment decisions itself.

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In both cases, the financial institution must obtain information on the client’s financial circumstances, investment objectives, and knowledge and experience. The knowledge and experience refer to the financial service as a whole, not to individual transactions.

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The information collected by the financial institution about the client’s knowledge and experience must be consistent with the investment strategy, and the level of detail of the assessment must correspond to the complexity, risk profile, and investment strategy.


The institution must in particular ensure that it has verified the client’s knowledge and experience in relation to each relevant category of investment used in the financial service.​

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